<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<article article-type="research-article" xml:lang="en" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
<front>
<journal-meta>
<journal-id journal-id-type="publisher">london-journal-of-medical-and-health-research</journal-id>
<journal-title-group>
<journal-title>London Journal of Medical and Health Research</journal-title>
</journal-title-group>
<issn publication-format="print">2515-5784</issn>
<issn publication-format="electronic">2515-5792</issn>
<publisher><publisher-name>JournalsPress</publisher-name></publisher>
<self-uri xlink:href="https://journalspress.com/journal-seo-export/jats/113126.xml" />
</journal-meta>
<article-meta>
<article-id pub-id-type="publisher-id">113126</article-id>
<title-group>
<article-title>The Many Psychoanalysis</article-title>
<subtitle>Psychoanalysis Repetition Compulsion Theory</subtitle>
</title-group>
<volume>25</volume>
<issue>10</issue>
<fpage>45</fpage>
<lpage>48</lpage>
<abstract><p>In dieser Arbeit werden verschiedene Konzepte, die sich als psychoanalytisch verstehen, beschrieben und es wird der Frage nachgegangen, wie es sein kann, dass solche sich gegenseitig ausschließenden Vorstellungen dennoch unter dem Dach der “Psychoanalytik” Zuflucht gefunden haben. Unter Rückgriff auf empirische Studien zum mikroaffektiven Verhalten wird gezeigt, dass etwas, das man als Wiederholungszwang bezeichnen kann, der Kern des Krankheitsprozesses ist, und dass der Erfolg der Psychoanalytiker damit einhergeht, dass Psychoanalytiker sich diesem Zwang entgegenstellen können. Wohlgemerkt, auf der Ebene des Verhaltens, nicht der Erfahrung. Es wird argumentiert, dass Theorien, die ein gleiches Geschehen beim Patienten und Behandler postulieren, keine Krankenbehandlungen  sind und  nicht psychoanalytisch sein können. Sie haben jedoch einen signifikanten Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und können z.B. in Lehranalysen eingesetzt werden.</p></abstract>
<self-uri content-type="pdf" xlink:href="http://journalspress.com/LJMHR_Volume25/The-Many-Psychoanalysis.pdf" />
<self-uri content-type="html" xlink:href="https://journalspress.com/the-many-psychoanalysis/" />
</article-meta>
</front>
<body>
<sec>
<title>Full Text</title>
<p>In dieser Arbeit werden verschiedene Konzepte, die sich als psychoanalytisch verstehen, beschrieben und es wird der Frage nachgegangen, wie es sein kann, dass solche sich gegenseitig ausschließenden Vorstellungen dennoch unter dem Dach der &quot;Psychoanalytik&quot; Zuflucht gefunden haben. Unter Rückgriff auf empirische Studien zum mikroaffektiven Verhalten wird gezeigt, dass etwas, das man als Wiederholungszwang bezeichnen kann, der Kern des Krankheitsprozesses ist, und dass der Erfolg der Psychoanalytiker damit einhergeht, dass Psychoanalytiker sich diesem Zwang entgegenstellen können. Wohlgemerkt, auf der Ebene des Verhaltens, nicht der Erfahrung. Es wird argumentiert, dass Theorien, die ein gleiches Geschehen beim Patienten und Behandler postulieren, keine Krankenbehandlungen  sind und  nicht psychoanalytisch sein können. Sie haben jedoch einen signifikanten Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und können z.B. in Lehranalysen eingesetzt werden.</p>
</sec>
</body>
</article>